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Die Produktion


Die Karosserien des 914 wurden alle bei den Karmann-Werken in Osnabrück hergestellt. Zudem wurde hier auch die Version des Vierzylinders verkaufsfertig zusammengebaut, während die Sechszylinder das Werk als blanke Karosserien nach Zuffenhausen verließen. Dort wurde der 914/6 mit vielen PORSCHE-Teilen zu einem mehr oder weniger reinen PORSCHE-Fahrzeug komplettiert. Diese Fahrzeuge trugen im Fahrzeugbrief den Herstellernamen PORSCHE, während die Vierzylinder einen VW-PORSCHE Eintrag erhielten. Die Fahrgestellnummern konnten ebenfalls zur Klärung der Herkunft beitragen. So begannen die Nummern des Sechsers mit 914xxx, die Vierer mit 47xxx.

Der Sechser konnte in Sachen Fahrleistung auf Anhieb nicht zuletzt durch sein kraftvolles PORSCHE-Aggregat aus dem 911 überzeugen, während der durch die PORSCHE-Ingenieure modifizierte 1,7 Liter des 914/4 nach wenigen Jahren den Anreiz verlor. Die Fahrleistungen entsprachen einfach nicht dem, was von einem Sportwagen mit der "Immerhin"-Bezeichnung VW-PORSCHE erwartet wurde. Also setzten sich die PORSCHE-Ingenieure ein weiteres Mal zur Beratung zusammen.

Erneut überraschten sie die Welt mit einem faszinierend überarbeiteten Motor. Auf 2,0 Liter und 20 PS gesteigert, konnte nun auch der 4-Zylinder wieder überzeugen, Man erreichte mit dem Fahrzeug nun knapp 200 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100 konnte in nur 10,5 Sekunden bewältigt werden. Von der Zuverlässigkeit des bis dahin alleinigen 1,7 Liter Motors wurde dabei in keinster Weise eingebüßt.

Nachdem PORSCHE die Produktion des 914/6 aus Kostengründen und fehlender Käufer eingestellt hatte, übernahm ab 1973 der 914 2,0 die Aufgabe der fehlenden Mehrleistung. Mit 100 PS lag er nur 10 PS unter der Leistung des Sechsers.

Während der Produktionszeit des VW-PORSCHE 914 wurden immer wieder Veränderungen an der Ausstattung vorgenommen. Die Angleichung des Komforts an die Bedürfnisse der Käufer wurden dabei hauptsächlich durch die zusätzlichen Aufwertungen der früheren gehobenen Modelle erreicht. Mittelkonsolen, einheitlicher Einbau eines Tachometers bis 250 km/h sowie Überarbeitungen der Kunsstoff-gestaltung des Cockpits einschließlich neuer Frischluft-/ und Heizluftführungen, aber auch technische Veränderungen wie z.B. die Versetzung der Benzinpumpe von hinten nach vorne rundeten die Modellpflege ab.

Neuigkeiten waren eher selten und stützten sich teilweise auf die neuen Baubestimmungen in den USA. So bekam der 914 im Jahr 1975 zum Beispiel einheitliche neue Kunststoffstoßstangen.

Zudem wurde auch eine Version mit 1,8 Liter Hubraum und Gemischaufbereitung durch Vergaser angeboten, welcher hauptsächlich aufgrund neuer Abgasbestimmungen in den USA ins Leben gerufen wurde. Diese Version ist in Deutschland besonders selten.

Produktionshalle der Karmann GmbH - links hinten der 914

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